
Schauspiel
Corrine Marchand begann ihre Karriere als SĂ€ngerin in Nachtclubs, Operetten und Revuen. Parallel dazu war sie ein erfolgreiches Fotomodell und gab schlieĂlich ihr FilmdebĂŒt als orientalische TĂ€nzerin in âCadet Rousselleâ (1954). Nach einigen Jahren in kleineren Rollen gelang ihr der groĂe Durchbruch als melancholische, nachdenkliche Titelheldin in AgnĂšs Vardas âClĂ©o von 5 bis 7â (1962). In der Rolle der schönen, eitlen und aberglĂ€ubischen Pariser PopsĂ€ngerin ClĂ©o Victoire, die sich mit ihrer Sterblichkeit auseinandersetzt, war Marchand die Idealbesetzung und lieferte eine Performance ab, die bis heute als ikonisch im französischen Nouvelle Vague-Kino der 1960er-Jahre gilt. âClĂ©oâ wurde zudem durch Marchands charmante Interpretation von Michel Legrands âSans Toiâ, âLa Joyeuseâ und âLa Menteuseâ bereichert. Trotz bedeutender Hauptrollen in internationalen und französischen Produktionen wie âNunca pasa nadaâ (1963), âDie Stunde der Wahrheitâ (1965), âDie Sultaneâ (1966), dem Italo-Western âDer Mann aus dem Nirgendwoâ (1966), dem dĂŒsteren Charles-Bronson-Thriller âRider on the Rainâ (1970) und dem turbulenten Gangsterdrama âBorsalinoâ (1970) erhielt die Schauspielerin nie wieder eine vergleichbare Rolle. Neben ihrer Schauspielkarriere baute Marchand nach ihrem Abschluss an der Imkerschule Charenton ein lukratives NebengeschĂ€ft als Imkerin auf.






























