
Schauspiel
Thomas Earl âTomâ Petty (* 20. Oktober 1950 in Gainesville, Florida; â 2. Oktober 2017 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker, der zunĂ€chst mit seiner Band Tom Petty & the Heartbreakers und spĂ€ter auch als SolokĂŒnstler erfolgreich war. Seine erste Band The Sundowners benannte sich in Epics um. Sie wurde schnell lokal bekannt. 1970 wurde die Band in Mudcrutch umbenannt. HĂ€ufig trat sie mit der ebenfalls aufstrebenden Gruppe Lynyrd Skynyrd auf. Mudcrutch hatten ihre eigene Musik und kombinierten den Einfluss britischer Bands mit dem kalifornischen Stil von The Byrds, Buffalo Springfield und Flying Burrito Brothers. 1974 bekamen sie einen ersten Plattenvertrag, und Petty wurde Berufsmusiker. Die eigentliche Karriere begann 1976 mit Tom Petty & the Heartbreakers und dem gleichnamigen DebĂŒt-Album der Band. Es folgten sechs weitere Studio-Alben sowie ein Live-Album. 1987 ging Petty mit Bob Dylan auf Welttournee und spielte im September als dessen Vorgruppe zusammen mit den Heartbreakers vor rund 80.000 Zuschauern im Treptower Park in Ost-Berlin. 1989 veröffentlichte Petty sein erstes Soloalbum, Full Moon Fever, co-produziert von Jeff Lynne (sein Partner bei den Traveling Wilburys mit Bob Dylan, George Harrison und Roy Orbison) und Mike Campbell. Hits dieses Albums waren I Wonât Back Down, Free Fallinâ und Runninâ Down a Dream; auĂerdem ist eine Coverversion des Byrds-StĂŒcks Iâll Feel a Whole Lot Better auf dem Album enthalten. Es erreichte den dritten Platz der US-amerikanischen Album-Charts und wurde mit FĂŒnffach-Platin ausgezeichnet, somit stellte es Pettys kommerziellen Durchbruch dar. Petty wurde 1989 fĂŒr seine Arbeit mit den Traveling Wilburys mit einem Grammy Award ausgezeichnet. 1990 nahm Ringo Starr zusammen mit Tom Petty, Joe Walsh und Jeff Lynne fĂŒr eine Fernsehsendung zu Gedenken an John Lennon den Beatles-Titel I Call Your Name auf. 1994 erschien Pettys zweites Soloalbum, Wildflowers, fĂŒr das er einen weiteren Grammy-Award erhielt. Unter den Hits dieses Albums, zu dessen Gastmusikern auch Ex-Beatle Ringo Starr zĂ€hlte, waren You Donât Know How It Feels, You Wreck Me und Itâs Good to Be King. Bei der Entstehung des Songs You Don't Know How It Feels diente Komponist Petty der Rhythmus des Liedes The Joker der Steve Miller Band als Inspiration. Am 29. November 2002, genau ein Jahr nach dem Tod George Harrisons, nahm Petty in der Londoner Royal Albert Hall am Gedenkkonzert fĂŒr den ehemaligen WeggefĂ€hrten teil. Im Juli 2006 erschien das Album Highway Companion, erneut produziert von Jeff Lynne. Petty war mit der amerikanischen SĂ€ngerin Stevie Nicks befreundet, mit der er 1981 den Hit Stop Dragginâ My Heart Around veröffentlichte. Bei vielen seiner Konzerte begleitete sie ihn. Er war auch mit Johnny Cash befreundet, dessen Begleitband der letzten Alben der American-Recordings-Reihe sich seit 1996 maĂgeblich aus Mitgliedern der Heartbreakers zusammensetzte. Nicht zuletzt veröffentlichte Cash dort auch eigene Versionen von Pettys Southern Accents und I Wonât Back Down.