
Schauspiel
Pierre Tornade (21. Januar 1930 â 7. MĂ€rz 2012) war ein französischer Schauspieler. Zwischen 1956 und 1998 wirkte er in ĂŒber 120 Filmen und Fernsehsendungen mit. Er wurde am 21. Januar 1930 als Pierre Tournadre in Bort-les-Orgues im DĂ©partement CorrĂšze geboren. Seine Theaterkarriere begann er mit 25 Jahren in âElle est folle, Caroleâ am Théùtre du Palais-Royal. 1956 spielte er in der Musicalkomödie âIrma la douceâ von Alexandre Breffort und Marguerite Monnot und gab anschlieĂend sein FilmdebĂŒt in âLes Truandsâ, wo er seinen KĂŒnstlernamen Tornade annahm. Im darauffolgenden Jahr spielte er eine Theaterrolle in âPericles, Prince of Tyreâ, bevor er sich der Branquignols-Truppe von Robert DhĂ©ry anschloss, zu der auch Jean Lefebvre, Michel Serrault und Micheline Dax gehörten. AnschlieĂend wurde er ein gefragter Fernsehstar und wirkte in mehreren Sitcoms mit, darunter âThierry la Frondeâ (1963), âLe Chevalier d'Harmentalâ (1966), âLes Sept de l'escalier quinze Bâ (1967) und âLes Dossiers de l'agence Oâ (1968). Aufgrund seiner GröĂe und imposanten Statur verkörperte er hĂ€ufig Polizisten oder Soldaten. Seine bekanntesten Rollen waren die des Vaters, der in âDer Mann vom Landeâ (1975) zum Opfer fiel, Hauptmann Dumont in der Serie âWo ist die 7. Kompanie geblieben?â (1973) und Kommissar Florimond Faroux in der Serie âNestor Burmaâ. Als bekannter Synchronsprecher lieh er nebenbei dem Dorfvorsteher Vitalstatistix in den Animationsfilmen âAsterix der Gallierâ (1967), âAsterix und Cleopatraâ (1968) und âDie zwölf Abenteuer des Asterixâ (1976) seine Stimme. SpĂ€ter sprach er die Rolle des Averell Dalton in den Lucky-Luke-Animationsfilmen âDaisy Townâ (1971), âLa Ballade des Daltonâ (1978) und âLucky Luke the Lucky Cowboyâ (1983). AuĂerdem lieh er Obelix in vier weiteren Asterix-Animationsfilmen seine Stimme: âAsterix gegen Caesarâ (1985), âAsterix in GroĂbritannienâ (1986), âAsterix und der groĂe Kampfâ (1989) und âAsterix erobert Amerikaâ (1994). 1996 wurde er zum Ritter des Nationalen Verdienstordens ernannt. Tornade starb am 7. MĂ€rz 2012 im Krankenhaus von Rambouillet, nachdem er mehrere Tage im Koma gelegen hatte. Er war in der Woche zuvor in seinem Haus in Yvelines im Treppenhaus gestĂŒrzt und lag seitdem im Koma.







































































