
Schauspiel
Steven Geray, geboren als Istvan Gyergyay (10. November 1904 â 26. Dezember 1973), war ein Filmschauspieler, der in ĂŒber 100 Filmen und Dutzenden von Fernsehsendungen mitwirkte. Zu seinen bekanntesten Filmen zĂ€hlen âSpellboundâ (1945), âGildaâ (1946), âIn a Lonely Placeâ (1950), âAlles ĂŒber Evaâ (1950), âNenn mich Madamâ (1953) und âĂber den DĂ€chern von Nizzaâ (1955). Er wurde in UngvĂĄr, Ăsterreich-Ungarn (heute Uschhorod, Ukraine), geboren und studierte an der UniversitĂ€t Budapest. Sein BĂŒhnendebĂŒt gab er am Ungarischen Nationaltheater unter seinem Geburtsnamen. Knapp vier Jahre spĂ€ter, 1934, feierte er sein Londoner BĂŒhnendebĂŒt (als Steven Geray) in dem StĂŒck âHappy Week-End!â. Er begann 1935 in englischsprachigen Filmen aufzutreten und zog 1941 nach Hollywood. Im selben Jahr spielte er an der Seite seiner Frau Magda Kun in dem Film âDance Bandâ. Geray erhielt die Hauptrolle in dem Low-Budget-Film noir âSo Dark the Nightâ (1946). Trotz des geringen Budgets wurde der Film von der Kritik hochgelobt und ermöglichte es Regisseur Joseph H. Lewis, spĂ€ter auch A-Filme zu drehen. Geray arbeitete bis in die 1960er-Jahre hinein fĂŒr Fernsehen und Film. Dazu gehörten ein Gastauftritt in der Serie âPerry Masonâ (1962) als Erpresser und Mordopfer Franz Moray in der Folge âDer Fall der Ersatzschwesterâ, drei Episoden der âGeorge Burns and Gracie Allen Showâ als französischer Modedesigner Gaston Broussard (1956), darunter die extravagante Folge âEine Pariser Kreationâ, sowie verschiedene Arztrollen in der âDanny Thomas Showâ. Ende der 1960er-Jahre lebte Geray einige Zeit in Estes Park, Colorado, wo er das lokale TheaterstĂŒck âThe Fantasticksâ inszenierte. Von 1969 bis 1970 war er Inhaber und Betreiber einer Bar in Estes Park.












































































































