
Schauspiel
Daniel Yves Alfred GĂ©lin war ein französischer Schauspieler. Sein FilmdebĂŒt gab er 1940 in âMiquetteâ und war mehrere Jahre als Statist oder in kleineren Rollen in französischen Filmen zu sehen. Er spielte an der Seite von Jean Gabin und Marlene Dietrich in Martin Roumagnac (1946). Seine erste Hauptrolle erhielt er in Rendez-vous de juillet (1949). Seitdem spielte er in mehr als 150 Filmen mit, darunter Max OphĂŒlsâ Filme âLa Rondeâ (1950) und âLe Plaisirâ (1952), Jacques Beckers âĂdouard et Carolineâ (1951), Sacha Guitrys Filme âSi Versailles m'Ă©tait contĂ©â (Königliche Angelegenheiten in Versailles) (1954) und NapolĂ©on (1955) sowie Alfred Hitchcocks Der Mann, der zu viel wusste (1956), Jean Cocteaus Le Testament d'OrphĂ©e (1960), Le souffle au cĆur (Das Murmeln des Herzens) (1971) und La Nuit de Varennes (Diese Nacht in Varennes) (1982). Er schrieb und inszenierte 1952 auch den Film âDie langen ZĂ€hneâ. GĂ©lin war in den 1950er-Jahren einer der fĂŒhrenden Schauspieler des französischen Kinos, doch mit dem Aufkommen der Nouvelle Vague lieĂ seine Karriere nach. Er arbeitete einige Jahre am Theater, feierte aber spĂ€ter als Charakterdarsteller neue Erfolge im Film. Von den 1970er-Jahren bis zu seinem Tod wirkte er in zahlreichen französischen Film- und Fernsehproduktionen mit und verkörperte oft zynische Charaktere oder griesgrĂ€mige alte MĂ€nner.





































































































































