
Regie
Karl Hartl war ein österreichischer Filmregisseur. Hartl begann seine Filmkarriere bei der österreichischen Sascha-Filmgesellschaft von Alexander Kolowrat und war ab 1919 Assistent des ungarischen Regisseurs Alexander Korda. In den 1920er Jahren begleitete er Korda als Produktionsleiter nach Berlin, bis er 1926 nach Wien zurĂŒckkehrte, um fĂŒr seinen ehemaligen Studienkollegen, den Regisseur Gustav Ucicky, zu arbeiten. Ab 1930 arbeitete er fĂŒr die Universum Film AG (UFA) und gab sein RegiedebĂŒt mit âEin Burschenlied aus Heidelbergâ mit Hans Brausewetter und Willi Forst in den Hauptrollen. Das Drehbuch stammte von dem jungen Billy Wilder. Gemeinsam mit Luis Trenker inszenierte er 1931 das GebirgsjĂ€ger-Drama âBerge in Flammenâ. AnschlieĂend experimentierte er mit anderen Genres, beispielsweise mit der Komödie âDie GrĂ€fin von Monte Christoâ (1932) mit Brigitte Helm und Gustaf GrĂŒndgens. Im selben Jahr gelang ihm mit dem Flugdrama âF.P. 1 antwortet nichtâ, geschrieben von Curt Siodmak und produziert von Erich Pommer, mit Conrad Veidt, Leslie Fenton und Jill Esmond in den Hauptrollen, der endgĂŒltige Durchbruch. Sein aufwendiger Science-Fiction-Film âGoldâ, erschienen 1934, zĂ€hlt heute zu den erfolgreichsten deutschen Filmen dieses Genres. 1937 fĂŒhrte er Regie bei der populĂ€ren Krimikomödie âDer Mann, der Sherlock Holmes warâ mit Hans Albers und Heinz RĂŒhmann in den Hauptrollen. Nach 1945 nahm er seine Filmarbeit wieder auf. Am 3. Juli 1947 grĂŒndete er mit UnterstĂŒtzung der Creditanstalt in Salzburg die Filmproduktionsgesellschaft Neue Wiener Filmproduktionsgesellschaft. Einer seiner bekanntesten Filme dieser Zeit war âDer Engel mit der Posauneâ (1949), in dem zahlreiche österreichische Stars mitwirkten. Zu seinen spĂ€teren Filmen zĂ€hlen âWeg in die Vergangenheitâ (1954) und âMozartâ, der 1956 bei den Filmfestspielen von Cannes gezeigt wurde. Karl Hartl war mit der Schauspielerin Marte Harell verheiratet.






























