
Schauspiel
Agnes Fink war eine deutsch-schweizerische Schauspielerin. Agnes Fink begann 1938 eine Schauspielausbildung an Dr. Hochâs Konservatorium in Frankfurt am Main. Der Abschluss an diesem Konservatorium wurde ihr mit der BegrĂŒndung mangelnder Begabung verwehrt. Dennoch gab sie noch im selben Jahr in Heidelberg ihr TheaterdebĂŒt. Es folgte ein vierjĂ€hriges Engagement in Leipzig. 1944 wurde sie Ensemblemitglied beim Bayerischen Staatsschauspiel in MĂŒnchen. Am 24. Februar 1945 heiratete sie den Schweizer Schauspieler und Regisseur Bernhard Wicki (1919â2000), mit dem sie ab 1945 gemeinsam in ZĂŒrich auf der BĂŒhne stand. Im Jahr 1954 gab Agnes Fink mit einer kleinen Rolle neben Curd JĂŒrgens in der Produktion Gefangene der Liebe ihr SpielfilmdebĂŒt. Zwei Jahre spĂ€ter erhielt sie in der Verfilmung von Jean-Paul Sartres Die schmutzigen HĂ€nde ihre erste Fernsehrolle. In ihren raren Filmauftritten erfĂŒllte Fink Charakterrollen mit groĂer Tiefe. Sie spielte neben Giulietta Masina in den Filmen Jons und Erdme (1959) und Das kunstseidene MĂ€dchen (1960), unter der Regie von Hans W. GeiĂendörfer in Sternsteinhof (1976) und unter der Regie von Margarethe von Trotta in den Filmen Schwestern oder Die Balance des GlĂŒcks (1979) und Heller Wahn (1983). Als Synchronsprecherin lieh Agnes Fink ihre markante Stimme prominenten Kolleginnen wie Katharine Hepburn (Plötzlich im letzten Sommer), Ellen Burstyn (Der Exorzist) und Joan Fontaine (in Alfred Hitchcocks Rebecca). FĂŒr ihre kĂŒnstlerischen Leistungen wurde Fink mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz.












