
Schauspiel
Joan Allen (* 20. August 1956 in Rochelle, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Joan Allen begann ihre Schauspielkarriere beim Theater, auf dessen BĂŒhnen sie immer noch regelmĂ€Ăig auftritt. 1977 wurde sie Mitglied der Chicagoer Steppenwolf Theatre Company. Es folgten Auftritte in Fernsehfilmen und -serien, bevor sie 1985 ihr KinodebĂŒt in Tödliche Beziehungen gab. Ihre erste gröĂere Filmrolle hatte sie 1986 als Blinde in Blutmond, der ersten Verfilmung eines Romans um den Massenmörder Hannibal Lecter, den Brian Cox spielte. 1989 erhielt sie fĂŒr ihre Rolle in dem TheaterstĂŒck Burn This den begehrten Tony Award. Mitte der 1990er Jahre wurde Allen fĂŒr Nixon und Hexenjagd in zwei aufeinander folgenden Jahren fĂŒr den Oscar als beste weibliche Nebendarstellerin nominiert, spĂ€ter noch einmal als Beste Hauptdarstellerin fĂŒr Rufmord â Jenseits der Moral (2000). Kritikern und Publikum blieb sie zudem als sensible Hausfrau in Gary Rossâ Tragikomödie Pleasantville â Zu schön, um wahr zu sein in Erinnerung, fĂŒr die sie mit dem Saturn Award und dem Satellite Award ausgezeichnet wurde. Weiterhin arbeitete Allen mit Regisseuren wie Francis Ford Coppola, Ang Lee, John Woo, Nick Cassavetes, Uli Edel und Norman Jewison zusammen. Allen war fĂŒr die Hauptrolle in der Fernsehserie Welcome, Mrs. President im GesprĂ€ch, sie sagte jedoch ab. In ihr hĂ€tte sie die Oscar-nominierte Rolle Laine Hanson aus Rufmord â Jenseits der Moral aufnehmen sollen. 2009 verkörperte Allen in Bob Balabans Fernsehfilm Georgia OâKeeffe die Titelrolle der gleichnamigen US-amerikanischen Malerin, was ihr unter anderem die dritte Nominierung fĂŒr den Golden Globe Award einbrachte. Allen war von 1990 bis 2002 mit dem Schauspieler Peter Friedman verheiratet. Aus der Ehe entstammt eine Tochter (* 1994).















































