
Zum fünften Jahrestag der Ahrtal-Flut erzählt Susanne Jäger vom Tod ihres Vaters, ihrer verzweifelten Suche und der Frage, ob die Katastrophe vermeidbar war. Sie verbringt mit ihrer Familie einen unbeschwerten Sommerurlaub im Süden, als sie am Morgen des 15. Juli einen Anruf vom Mobiltelefon ihres Vaters bekommt. Doch es ist nicht seine Stimme, die sie hört. Ein Bekannter der Eltern erzählt, dass ihr Vater vermutlich in der Flutkatastrophe ums Leben gekommen sei. Die Mutter befinde sich nun allein in der gemeinsamen Wohnung. Die Tochter fährt sofort nach Bad Neuenahr, wo sie ihre 87-jährige Mutter unter Schock in ihrer Wohnung auffindet. Vom Vater keine Spur. Die Autorin sucht im Chaos der Katastrophe nach ihrem Vater. Knapp zwei Wochen später wird er tot aufgefunden. Hätte sein Tod und der von 134 weiteren Opfern der Katastrophe im Ahrtal verhindert werden können?
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