
Am 27. Mai 2019 starb Amara Fofana kurz nach seiner Verlegung in den Disziplinartrakt des Gefängnisses von Réau, angeblich durch Selbstmord. Sein Bruder Mahamadou hat dieser offiziellen Version nie geglaubt und kämpft seither darum, die Wahrheit zu erfahren. Er hofft, den Fall wieder aufrollen zu können, zumal ein verstörendes Detail ans Licht gekommen ist: Auf den Aufzeichnungen der Videoüberwachung, die den Ermittlern von der Gefängnisverwaltung ausgehändigt wurden, fehlen 24 Minuten – 24 entscheidende Minuten. Die Unterbringung im Disziplinarbereich beziehungsweise in Einzelhaft wird als Strafe für die Nichteinhaltung der Haftregeln verhängt.
Noch nicht bewertet
Noch nicht bewertet











